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Unsere Landschaft ist einmalig

Unsere Landschaft ist einmalig

Die Innerrhoder Landschaft gibt es nur einmal. Artikel 14c, Abs. 3 der am 09. Mai zur Abstimmung gelangenden Revision des Energiegesetzes besagt, dass das Interesse an der Versorgungssicherheit mit elektrischer Energie mindestens gleich stark zu gewichten ist, wie das Interesse des Landschaftsschutzes. „Mindestens“ bedeutet in diesem Fall: eigentlich ist Energie eher höher zu bewerten als der Landschaftsschutz. Das allein genügte eigentlich um NEIN zu stimmen, denn mit diesem Gesetz kommt der Landschaftsschutz fast immer „unter die Räder“. Jede Einsprache gegen ein Energieprojekt zugunsten der Landschaft würde juristisch bekämpft und müsste von Richtern gegen den Schutz der Landschaft entschieden werden.

Nun geht es in dieser Abstimmung auch um den Windpark in Oberegg. Die Befürworter der riesengrossen Windräder schreiben in ihrer, in alle Haushalte verteilte Broschüre selber: Windenergie ist die einzige Energiequelle, die von weitem sichtbar ist… Somit ist klar, die Landschaft wird massiv beeinträchtigt. Weiter heisst es in besagter Broschüre, dass der Tourismus vom Bau der Anlagen profitieren würde. Wo der Nutzen für den Tourismus liegt, bleibt aber das Geheimnis der Verfasser. Mit grünen „Mandli“ wird dargelegt wieviel mehr Windstrom in Österreich verglichen mit der Schweiz hergestellt wird. Da Österreich bei gleichvielen Einwohnern doppelt so gross ist wie die Schweiz, hat es auch doppelt soviel Platz für Windräder. Aber, in den 13% als Windenergie deklarierten österreichischen Stromproduktion sind nach unseren Recherchen (https://www.global2000.at/der-strom-filz-oesterreich) auch Sonnenenergie (PV) und Geothermie inbegriffen. Angesichts dieser übertriebenen Darstellungen, bezweifeln wir auch jene über die Leistung der Riesenwindräder.

Die SVP hat schon vor der Abstimmung zum neuen Energiegesetz 2017 vor tausenden von Windrädern gewarnt. Leider wurden wir aufgrund der grünen Euphorie zu wenig gehört. Für die Umsetzung der Energiestrategie 2050 verlangt der Bund glücklicherweise von Innerrhoden keine Windkraftwerke. Warum also sollen wir die Ersten in der Ostschweiz sein, die mit überdimensionierten Windrädern die Landschaft verschandeln? Wenn zwei Innerrhoder Windräder die Landschaft auch von Ausserrhoden beeinträchtigen, wird sich Ausserrhoden sagen, da stellen wir gleich nochmal 6-10 davon auf den Suruggen. Das ginge dann in dieselbe Landschaftsverschandelei.

Die Erschliessung, um mit so schweren und langen Lasten auf die Honegg zu gelangen, erfordert nicht nur ein Waldsträsschen, sondern eine Strasse, die mit 40-Tönner befahren und wo in Kurven mit 100m langen Windflügeln navigiert werden kann. Solche Strassen brauchen zu Lasten der Umwelt viel Platz und werden sicher nie mehr zurückgebaut, zumal auch Reparaturen möglich sein müssen.

Mit einem Nein zu Geschäft 9 schützen wir unsere Landschaft.

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