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Sicherheit hat mit Sichtbarkeit zu tun => JA zum Verhüllungsverbot

Sicherheit hat mit Sichtbarkeit zu tun

Stellen Sie sich vor: Sie sind weder auf der Skipiste noch sitzen Sie im Garten einer Töffbeiz und Fasnacht wäre auch gerade nicht, Corona ist Vergangenheit. Da kommt Ihnen jemand entgegen, der sein Gesicht vermummt hat. Erschleicht Sie da nicht unwillkürlich ein mulmiges Gefühl? Die meisten Leute werden intuitiv einen Bogen um diese Person machen – aus Sicherheitsgründen. Genau darum geht es bei der am 7. März zur Abstimmung gelangenden Volksinitiative „Ja zum Verhüllungsverbot“. Die Initiative wurde auch ergriffen, damit Familien wieder Sportanlässe (z.B. beim FC St. Gallen) besuchen können, ohne Gefahr zu laufen, in eine Hooligan Schlägerei zu geraten. Radaubrüder könnten nämlich entweder identifiziert oder angehalten werden bevor sie Schaden anrichten. Mit einem „Ja“ zur Initiative schieben wir auch Saubannerzügen von vermummten „Autonomen“ durch die Dörfer und Städte der Schweiz einen Riegel.

Im Weiteren senken wir eine Barriere für den radikalen Islam. Der weltweit verbreitete Terror wird fast  ausschliesslich von radikalen Islamisten betrieben. Leider sind in den letzten Jahren viele davon nach Europa eingewandert. Die vollverschleierten Sippen wollen sich in Europa nicht integrieren lassen. Englische Gerichte berücksichtigen bei ihren Entscheiden bereits die Scharia-Ordnung. In Frankreich trauen sich Polizisten nicht mehr in alle Quartiere der Städte. Noch haben wir in unserem Land kaum Probleme, aber wir sind keine Insel der Glückseligen. Damit radikale Islamisten sich hier nicht „wohl fühlen“ haben wir problemlos den Bau von Minaretten verboten. Genau so problemlos wird (jetzt noch) ein Verhüllungsverbot eingeführt werden können. Es gibt über 400‘000 Moslems in der Schweiz. Viele, gut Integrierte, sind für ein Verbot von Burka und Niqab. Sie wissen, dass eine entsprechende Vorschrift im Koran nicht vorkommt und deshalb mit Religion nichts zu tun hat. Islamistischer Terror schadet nicht nur uns, sondern v.a. den Moslems selber, rsp. deren Ruf. Österreich, Belgien, Frankreich, Dänemark, Lettland, Bulgarien, St. Gallen und der Tessin haben bereits ein Verhüllungsverbot. In der Türkei sind Burka und Niqab teilweise verboten und Saudi Arabien lässt aus Sicherheitsgründen keine burkatragende Pilgerinnen nach Mekka einreisen. Sogar der europäische Gerichtshof für Menschenrechte sieht mit dem Verbot keinen Verstoss gegen die Religionsfreiheit. Im Kanton Tessin gab es wegen des 2016 eingeführten Verhüllungsverbots nicht weniger, sondern gar mehr Touristen aus dem arabischen Raum. Weibliche Gäste, die das Verbot nicht kennen, neben nach Hinweisen der Polizei, ihre Verschleierung problemlos ab.

Föderalismus ist eine gute Sache, aber in diesem Fall verursacht er grosse Unsicherheit und auch Unverständnis. Wenn in einem Kanton ein Verhüllungsverbot gilt und im nächsten nicht, versteht das niemand. Der Gegenvorschlag zur Initiative, welcher bei einer Ablehnung der Vorlage automatisch in Kraft treten würde, ermöglicht aber genau das – unterschiedliche kantonale Vorschriften. Im weiteren ist er eine Geldverschleuderungsmaschine, denn die vage formulierte „Frauenförderung“ sowie die Integrations- und Entwicklungshilfe im Ausland aus dem linken Politlager würde viele Millionen kosten und brächte den Schweizerinnen und Schweizern absolut keine Sicherheit. Weder vor Terror noch vor gewalttätigen Hooligans.

Noch haben wir in Innerrhoden keine Probleme, aber vergessen Sie nicht die Lastwagen, welche an den letzten Landsgemeinden jeweils vor den Eingängen zu Hauptgasse und Landsgemeindeplatz aufgefahren wurden. Da ging es auch in Innerrhoden um das Abwenden von möglichem Terror!

In dieser Initiative geht es nicht um Kleidungsstücke oder Kleidervorschriften, wie uns die Gegner weiss machen wollen, sondern um Sicherheit für Volk und Land! Und das gehört in die Verfassung! Die SVP AI empfiehlt Ihnen JA zum Verhüllungsverbot zu stimmen.

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