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Gedanken der SVP zum Jahreswechsel

Ein Zitat von Gianni Versace besagt: „Die Vergangenheit interessiert mich nicht, ausser dem Einfluss, den sie auf die Zukunft hat“.

Gedanken der SVP zum Jahreswechsel

Ein Zitat von Gianni Versace besagt: „Die Vergangenheit interessiert mich nicht, ausser dem Einfluss, den sie auf die Zukunft hat“. Ein politisches Highlight im vergangenen Jahr war sicher die Nationalratswahl. Endlich hatte die innerrhoder Stimmbevölkerung einmal eine Auswahl. Wir danken allen Kandidaten und der Kandidatin, dass sie sich zur Verfügung stellten. Es ist nicht selbstverständlich, lag doch das Risiko nicht gewählt zu werden bei 75%. Unser Kandidat erreichte einen beachtlichen Wähleranteil von knapp 30%. Fast jede dritte Stimme ging an Ruedi Eberle. Die Anzahl Stimmen entsprechen mehr als dem zehnfachen unserer Parteigrösse. Das zeigt, bei Urnenwahlen haben in Innerrhoden auch kleine Parteien und Gruppierungen Wahlchancen. Zu denken gibt uns allerdings,wie viele Stimmberechtigte sich nicht darum kümmerten, wie es künftig mit unserem Land weitergehen soll, welche politischen und gesellschaftlichen Haltungen im Bundesparlament vertreten werden sollen. Obwohl es ja wirklich einfach ist und man nicht am Sonntagmorgen früh aufstehen muss, blieben über die Hälfte der Stimmberechtigten der Wahl fern. Was sind die Gründe dafür? Geht es uns zu gut, als dass man sich um die Zukunft unseres Landes bemühen müsste? Wenn man Fernsehbilder aus Ländern sieht, welche eher scheindemokratisch geführt werden, die langen Menschenkolonnen, welche geduldig vor der Urne warten um ihre Stimme abgeben zu können, muss man diesen Rückschluss annehmen. Oder war es eher die Haltung: „Die da oben machen sowieso, was sie wollen“? Diese Aussage stimmt zwar öfters, aber wir, das Volk, entscheiden wer „Die da oben“ sind! – Allerdings nur jener Teil des Volkes, welcher an den Wahlen teilnimmt. Wir hoffen, dass die einmalige direkte Demokratie in der Schweiz nicht durch Bequemlichkeit zerfällt.

Ein anderes politisches Highlight, war der Mut der Briten, dem Brexit durch die überaus klare Wahl von Boris Johnson noch einmal zuzustimmen. Was wurden nicht tausend Teufel an die Wand gemalt, was alles passieren wird, wenn Grossbritannien die EU verlässt? Trotzdem hatte eine Mehrheit der Stimmberechtigten genug von der Unterdrückung aus Brüssel. Sie haben den Weg in die Freiheit gewählt. Klar wird es einige grössere und kleinere Hindernisse geben, aber UK kann nun frei mit anderen Ländern Wirtschaftsverträge abschliessen, welche für beide Partner stimmen. Die Briten müssen nicht mehr Brüssel fragen oder warten, bis einer der tausenden EU-Beamten sich bewegt. Nebst vielen anderen Vorteilen verfügen die Briten zusammen mit der Schweiz z.B. im Hochschul- und Forschungsbereich über die 5 besten Universitäten in Europa! Da entstehen Chancen, auch für die Schweiz!

Es bleibt zu hoffen, dass die Schweizer Bevölkerung genau so mutig ist und dem Rahmenkolonialvertrag, welchen die EU uns aufzwingen will, eine klare Absage erteilen wird. Einen ersten Schritt dazu könnten wir im Mai machen, indem wir der ungebremsten Einwanderung und in der Folge derer, der Zubetonierung unseres Landes einen Riegel schieben und der Begrenzungsinitiative zustimmen. Wie den Briten der Brexit, würde die Neuverhandlung der Personenfreizügigkeit technische Probleme bringen. Aber ist das die Freiheit, die direkte Demokratie, Föderalismus statt Zentralismus nicht wert?

Die SVP AI wünscht allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern alles Gute und mutige Entscheide im 2020!

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